Make Love

Sanft glitten seine gepflegten Finger an ihrem Rückgrat entlang. Er hatte sich extra noch die Nägel geschnitten und gefeilt. Vor ihrer Zusammenkunft. Es sollte perfekt sein. Der Rotwein hatte Raumtemperatur und die Gläser standen kopfüber auf dem Tablett. Lariana, die Schöne, liebte das Perfekte. Aber gab es das überhaupt? War „Perfekt“ tatsächlich ein Hauptwort? Oder eher ein Reizwort?

Bob – ja, nennen wir ihn Bob – roch frisch. Männlich herb und frisch. Traumverloren taumelten Bobs gepflegte Fingerkuppen über Larianas Haut. Tumbling Dice, die tanzenden Würfel sind gefallen. Küss mich Käthchen. Oder lass es.

„Bob, hast du den Käse aus dem Kühlschrank genommen?“ Larianas Stimme hatte einen leicht hysterischen Unterton.

„Natürlich Liebes. Habe ich das jemals nicht getan?“ Bob küsste ihren Nacken.
Lariana roch nach Zimt und Nelken. Ihre goldenen Haare glänzten im Licht der tiefstehenden Sonne, deren Licht durch das offene Fenster fiel und in Larianas Haaren ein Feuer entfachte.

„Bob, Alfred hatte einen Unfall. Ein Pferd hat ihn getreten. Er liegt im Krankenhaus.“

Bob spürte wie seine Erektion die Segel strich. „Das macht doch nichts Liebes“, sagte er gedankenverloren.

„Was???“

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