Quo vadis Bartenstein

Wenn man an einem Samstagnachmittag durch die Innenstadt von Bartenstein in Hohenlohe bummelt, denkt man, es könnte mehr sein. Mehr Leben. Oder so. Andererseits ist es genau das, was den Reiz von Bartenstein (in Hohenlohe) ausmacht: Es ist nichts los. Und wenn nichts los ist, dann ist es meistens auch angenehm ruhig. In Bartenstein (in Hohenlohe) tuckert die Zeit im ersten Gang dahin. Sie hat keine Eile. Soweit, so gut.

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Hofgarten

Das obige Bild zeigt den Hofgarten. Es zeigt die schonungslose Wirklichkeit des Jahres 2016: Der Hofgarten, degradiert zur Kuhweide. The rise and fall of … Hofgarten. Was für ein Jammer. Zugegeben, es sind schöne Kühe, da kann man nicht meckern. Aber trotzdem.

Noch 1970 war das ganz anders. Da war der Hofgarten der ganze Stolz der Fürstin Klara, der Frau von Fürst Karl von und zu Bartenstein. Da war Leben, da gab es hier gepflegte Kieswege, Bänke und – Rosen. Und die Bevölkerung durfte Sonntags Klaras Rosen bewundern und nach erfolgter Bewunderung konnte man sich auf einer Bank ausruhen und ein Schwätzchen halten.

Ich könnte mir im Hofgarten einen Biergarten vorstellen. Ja, könnte ich. Sogar ohne größere Probleme. Und Sonntagmittag spielt die Blasmusik und die Bedienung mit dem prallen Mieder serviert Rostbraten vom Bartensteiner Weiderind.. Und am Abend dann spielt „Herr Stumpfes Zieh und Zupfkapelle“das Lied vom Bemberle.

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Hofgarten, Terrasse

Auch dieses obige Bild zeigt einen Teil des Hofgartens, der terrassenförmig nach oben steigt. Bis zur Kuhweide. Ich finde das jetzt gar nicht so schlimm. Dass da alles vor sich hinkrautet. Ich weiß ja selber, wie mühsam es ist einen Garten zu pflegen. Vielleicht könnte man alternativ zu Sense oder Rasenmäher Schafe einsetzen. Ich glaube, Schafe vertragen sich ganz gut mit Kühen. Und es wäre endlich Leben in der Bude … määäh. Und am Sonntagnachmittag gäbe es alternativ zum Rostbraten einen Dorfsalat mit Schafskäse aus der Milch der bartensteinischen Hofgarten-Schafe.

Jetzt noch ein paar Bilder. Denn ein Bilder sagt mehr als tausend Worte. Und das war es dann mit Bartenstein. Vielleicht :-)

Gartentor
Gartentor mit Blattwerk
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Kunscht links hinten
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So pretty. Und so einsam.
Water of Love
Water of Love
Hört der Bauer keinen Ton, nimmt die Bäuerin Megaphon
Hört der Bauer keinen Ton, nimmt die Bäuerin Megaphon
Von der Leichtigkeit des Seins nach einem Stuhlgang
Von der Leichtigkeit des Seins nach einem Stuhlgang
Was soll man sagen
Was soll man sagen

Nachtrag: Dieser Blog-Post ist unvollständig. Ich wollte eigentlich noch viel mehr schreiben. Über Bartenstein und über meine Visionen. Ja, komisch, immer wenn ich mal wieder Bartenstein besuche, habe ich anschließend Visionen. Inzwischen bin ich schon soweit, dass ich vor und nach meinem Besuch in Bartenstein Visionen habe. Schlimm. Vielleicht sollte ich doch mal einen Arzt aufsuchen :-)

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