Liberale Drogenpolitik weils mir grad passt

Der nun im Bundestag gestrandete Grünen-Politiker Volker Beck betont immer wieder, dass er (und nicht nur er, nein, die gesamte Grüne Partei) schon immer für eine Liberalisierung der Drogenpolitik eingetreten sei. Damit rechtfertig er vor sich selber und vor „Gott“ den Besitz von 0,6 Gramm einer betäubungsmittelähnlichen Substanz, die die Polizei bei einer Überprüfung seiner Person beim Verlassen einer Dealer-Wohnung gefunden hatte

Wie interessant.

Ich zum Beispiel bin schon seit längerem für die Liberalisierung des bedingungslosen Grundeinkommens. Ich trete ein für ein bedingungsloses, selbst zu bestimmendes Grundeinkommen in nahezu beliebiger Höhe. Aber obwohl das so ist und ich das natürlich mit Nachdruck und Charme vertrete, kann ich trotzdem nicht mit vorgehaltener Pischtole an den nächstbesten Bankschalter meiner Wahl gehen und fordern, was mir laut meiner eigenen Ideologie angeblich zusteht. Denn das wäre strafbar. Sowie auch der Beck’sche Drogenbesitz immer noch strafbar ist. Und das ist gut so.

So isses.

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