Abgefahren: S-Bahn-Türe zugemauert

Man könnte darüber lachen, eigentlich muss man darüber lachen. Weil es unglaublich ist und einmalig. Weil es zeigt wie leicht es ist ungewöhnlich zu sein. Etwas zu tun, was keiner erwartet, eine Mauer zu setzen, wo absolut keine Mauer hingehört – das ist Denken a‘ la Postillon. Bringe Dinge zusammen, die  nichts miteinander zu tun haben. Stifte Verwirrung in den Hirnen.

Satire darf alles? Na ick wes nich‘. War es als Satire gedacht? Ist es Satire, wenn die Tür einer Hamburger S-Bahn zugemauert wird (zum Artikel).

Wäre das in Singapur passiert, wäre es für die Beteiligten vielleicht übel ausgegangen. So wie neulich für zwei 21 und 22 Jahre alte Männer aus Leipzig, die in Singapur in ein U-Bahn-Depot eingedrungen waren und einen Waggon mit Graffiti besprüht hatten: Dreimal Rohrstock auf den nackten Hintern und fünf Monate Haft in Singapurs Gefängnis (zum Artikel). Das tut weh.

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