Genderliches: Sag Profx. zu mir, mein(x) Liebx

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Baustelle in Öl und Pastell.

Eine Professorin für Gender-Studies und Sprachanalyse an der Humboldt Universität in Berlin möchte geschlechtsneutral angesprochen werden. Sie fühle sich weder als Frau noch als Mann. Deshalb hat das Professor einen Vorschlag erarbeitet: Sie möchte in E-Mails nur noch mit „Sehr geehrtx Profx. …“ angesprochen werden (zum Artikel in der FAZ).

Das finde ich verwunderlich. Denn so gut wie alle der circa 200 Professuren für Gender-Studies sind von Frauen besetzt. Damit erübrigt sich dann auch die Frage nach dem tatsächlichen Geschlecht dieses angeblichen Neutrums. Es kann nur eine Frau sein!

Um das Problem ein für allemal zu lösen, wäre mein Vorschlag: Schafft diesen Lehrstuhl ab. Das spart dem Steuerzahler Geld und Nerven. Und wie man sieht, wird eh nur Blödsinn produziert.

Ist es eigentlich das Ziel dieser Gender-Spinnerei die deutsche Sprache zu verhunzen? Und das auch noch gut bezahlt vom Steuerzahler. Es scheint so.

[Update, 21.11.2014]: In der Welt ist ein Artikel mit dem Titel „Man muss den Mann als Mutter denken“ erschienen (zum Artikel). Das seltsame Verlangen von Profx. Hornscheidt findet dort ebenso seinen Platz wie auch John Money und Alice Schwarzer.

***

Scharfe Kritik von katholischer Seite bezüglich Gender. Ich habe es zwar nicht so mit Bischöfen, aber trotzdem spricht mir Bischof Voderholzer (Regensburg) aus der Seele (zum Artikel auf kath.net):

Es sei ein „verhängnisvoller Irrtum“, das Geschlecht eines Menschen als „beliebiges und frei wählbares Kulturgut zu betrachten“, sagte Voderholzer am Freitag bei einem Internationalen Kongress über „Liebe, Leib und Leidenschaft“ vor mehr als 200 Zuhörern in der Katholischen Universität in Eichstätt. Schon der Alternativbegriff „Gender“ sei an sich ein „vergiftetes Wort“, das außerhalb der wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht salonfähig gemacht werden solle.

Da bin ich voll beim Bischof. Auch wenn das purer Biologismus ist, was der Herr Bischof da von sich gibt.

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