Der Kartendippler-Blues

Ich mag den Wiener Dialekt. Ich mag den Wiener Schmäh. Diese ganz spezielle Art von Humor im sprachlichen Umgang miteinander. Da könnte ich stundenlang zuhören. Einfach so. Ich glaube der „Wiener Schmäh“ spiegelt auch eine Art Lebensgefühl wieder.

Ob – oder ob nicht – der „Kartendippler-Blues“ etwas mit Wiener Schmäh zu tun hat, spielt eigentlich keine Rolle.  Peter Horton bringt den Text des „Kartendippler“ mit der nötigen Brise Humor rüber.  Als ob er wüsste, von was er da singt.


Der „Kartendippler-Blues“ wurde übrigens von Gerhardt Bronner, einem österreichischen Komponisten, Autor, Musiker und Kabarettist, geschrieben. Bronner starb im Januar 2007 und liegt wohl (das ist eine Vermutung von mir) auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben.
Im Internet wird der Text gerne Peter Horton zugeschrieben, aber das ist wohl nicht ganz richtig.

Der „Kartendippler“ ist mir vor vielen Jahren während meiner Lehrzeit zum ersten Mal untergekommen und seither unvergessen. Gespickt mit englischen Wörtern und Halbsätzen in Kombination mit dem Wiener Jargon – ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.

Ein paar Zitate aus dem Kartendippler-Blues:

Listen to me …

I hob ma Goid valoan, I lost my money.

jetzt bin I Neger woan, what you say to me.

And now I’m hatsching beside my shoes:
Des is der Koardendippler-Blues.

 

 

ein Kommentar

  1. […] las ich bei “Gunslingers Wilder Süden” etwas über Wiener Schmäh und im Zusammenhang damit von Peter Horton. Horton ist ein […]

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