Dschungelcamp 2014: 366, Dungay Creek Road

Ein weiterer Tag ist vergangen seit ich mich entschlossen habe, ein fanatischer Dschungelcamp-Fan zu werden. Die Beschäftigung mit Michael Wendler(41)  und Gabby Rinne (25) in den vorhergehenden Artikeln hat mich mental ziemlich runter gezogen. Ich überlege, ob ich mein Gedanken-Experiment nicht besser abbrechen soll. Bevor es zu spät ist.

Allein die Vorstellung, mich auch noch mit den anderen C-Promis (z.B. Larissa Marolt(21) oder Melanie Müller(21) ) auseinandersetzen zu müssen, bereitet mir leichte Übelkeit. Und ich weiß leider nicht, ob es gegen C-Promi-Übelkeit auch was von Ratiopharm gibt.

So habe ich mich entschlossen, mich ein bisschen mit den Hinter- und Abgründen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, kurz Dschungelcamp, zu beschäftigen.

Nachdem der private Werbesender RTL(30) lange Jahre ein Geheimnis um den Standort des Dschungelcamp gemacht hat, ist das Geheimnis inzwischen gelüftet. Mit Google Maps und Google Street View kann man einen Blick auf das streng gehütete geheime Dschungelcamp werfen. Auch die Adresse des Dschungelcamp im viel beschworenen australischen „Busch“ ist längst bekannt:  366, Dungay Creek Road, Dungay, New South Wales, 2484 Australien.

Dass sich das „Camp“ fernab jeglicher Zivilisation befinden soll, ist wohl ein weiterer RTL-Mythos. Denn unweit des Dschungelcamps befindet sich eine kleine Siedlung und asphaltierte Straßen schlängeln sich durch Waldlichtungen und Felder. Selbst das 5 Sterne Luxus-Hotel, in dem die meisten C-Promis die letzte Nacht vor dem  Dschungelcamp verbringen, ist nur 40 Kilometer entfernt.

Das berühmt berüchtigte Dschungelcamp ist in Wahrheit eine umgebaute, auf die Bedürfnisse der Produktions-Gesellschaft ITV Studios Germany zugeschnittene, ehemalige Farm. Von Dschungel kann eigentlich auch keine Rede sein, dicht bewaldet triff es wohl eher. Aber auch da soll nachgeholfen worden sein.

Eine komplette Staffel des Dschungelcamp kostet um die 30 Millionen Euro im Jahr. Das muss man sich mal geben. Teurer TV-Müll der nur aus einem Grund produziert wird: Den Zuschauer bei der Stange zu halten um ihn dann mit Werbung, Werbung, Werbung zu zumüllen.

Ich habe heute nochmal mit der Plüschologin meiner Wahl telefoniert und ihr meinen inneren Zwiespalt eindringlich geschildert. Daraufhin hat sie mich heute Abend zum Frühstück eingeladen. Das ist doch was. Und sie ist mindestens so heiß und feucht wie der australische „Dschungel“.

2 Kommentare

  1. „Daraufhin hat sie mich heute Abend zum Frühstück eingeladen.“ … das hat doch wirklich was!

    Obschon Raum für Interpretationen bleibt: Hat sie dich abends eingeladen, am kommenden Morgen mit ihr zu frühstücken oder eingeladen bereits zum Abend mit abschließendem Frühstück?

    1. Eher letzteres :-)
      Außerdem ist das nur ein alter „Jägermeister der Woche“-Spruch. Das Original lautet in etwa so: „Ich trinke Jägermeister, weil Gabi mich heute Abend zum Frühstück eingeladen hat.“

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