Das Geheimnis meines Erfolges :-)

Ob ich für meinen Blog schon mal einen Artikel bei einem Texter bestellt habe? Was wird mit meinem Blog, wenn ich mal krank bin? Und was, wenn ich mal keine Zeit habe für meinen Blog? Ob ich mir vorstellen könnte einen Gast-Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen? Das alles und noch viel mehr will der Webmaster Friday heute wissen. Ich finde das Thema durchaus interessant und will mich deshalb auch mal wieder … ich sag mal … teilhaben lassen.

Bloggers
Die Fragen, die der Webmaster Friday stellt, muten mich seltsam an. Warum? Ganz einfach. Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog und per Definition ein privates, öffentlich einsehbares Internet-Tagebuch. Und weil das so ist und auch so bleiben soll (zumindest bei mir) würde ich nie auf die Idee kommen, einen Texter zu beauftragen, damit der einen Text für mich schreibt. Außerdem finde ich persönlich meinen Schreibstil schlichtweg genial und unerreicht und ich wundere mich immer wieder, warum mein Blog hinten nicht so recht hochkommt. Aber meine Zeit wird kommen. Spätestens dann, wenn ich in Rente gehe. Genau.

Und wenn ich mal krank bin oder keine Zeit habe? Na, dann ist es halt so. Dann ist mein Blog eben mal für ein paar Tage verwaist, dann ist Schmalhans Küchenmeister und meine geneigten Leser und Leserinnen müssen sich in Geduld üben, den Gürtel enger schnallen und Knäckebrot essen. Die meisten werden es verkraften.

Aber jetzt mal Scherz beiseite und in medias res.

Die Blog-Landschaft hat sich verändert. Das Internet hat sich verändert. Ich habe manchmal den Eindruck, das Internet ist zu einer riesigen Werbeplattform verkommen und der Kapitalisierung anheim gefallen. Und viele, viele Blogs sind keine Blogs mehr im eigentlichen Sinne, sondern – Werbeplattformen.  Und was es da alles gibt: Beauty-Blogs, Fashion-Blogs, Food-Blogs, Lifestyle-Blogs, Technik-Blogs, Game(r)-Blogs, Promi-Blogs und und und … Als Normalo kannst du das nicht lesen. Never. Da knirsche ich mit den Zähnen, da kriege ich die Krätze und meine Zehennägel rollen sich auf. Meistens hole ich mir dann einen Whiskey.

Und alle diese Blogs wollen was verkaufen. Möglichst viel und oft. In gehäufter Form findet man diese Art „Blogs“ auf „Blog-Zug.com“. Dort kann man seinen Blog, gegen Verrichtung einer Gebühr nach Wahl, promoten lassen.

Ja nun, wenn man als Blogger mal Blut geleckt hat und / weil die Zugriffszahlen steigen und  steigen … dann besteht natürlich die Gefahr, in einen Teufelskreis hinein zu geraten; wenn man einmal in den Strudel der Gier hineingeraten ist, dann muss man wahrscheinlich tatsächlich mehrmals die Woche einen Artikel posten. Dann wird es kritisch – wenn man mal krank ist, keine Zeit hat oder gar keine Lust hat. Es könnten ja Leser abspringen und die Werbeeinnahmen des Blogs könnten sinken. Teufel aber auch.

Und zum Schluss möchte ich allen Menschen, die sich auf der Suche nach dem Glück (oder nach was auch immer), hierher in meinen Blog verirrt haben …

  • … noch ein gutes neues Jahr wünschen
  • … meinen Blog wärmstens empfehlen (es ist der beste Blog, den ihr je gelesen habt. Und er ist (noch) werbefrei).
  • … sagen, dass ich mich beim Lesen meines Blogs oft köstlich amüsiere.
  • … sagen, dass ich mir beim Lesen meines Blogs manchmal denke: Mein Gott, Gunslinger, was haste denn da wieder für einen Blödsinn verzapft (bevor ich dann vor Lachen auf dem Boden liege).

Eines noch ganz zum Schluss: Ich bin mir bewusst, dass auch mein Blog ein Werbeträger ist. Denn WordPress nimmt sich das Recht, in meinem Blog Werbung zu platzieren. Ich verstehe das. Nichts ist umsonst. Außer der Tod. Und der kostet das Leben.

3 Kommentare

  1. Es ist wie im beruflichen Leben, ein Blogger hat Konkurrenz, zumindest wenn man sich thematisch festlegt.

    Ich selber muss mich immer wieder runter holen, wieder nach schauen weshalb ich meinen Blog schreibe. Klar macht Leserschaft Freude, aber mein Leben sollte nicht von der Leserschaft bestimmt werden, sondern von mir. Ich möchte mich nicht verkaufen, trotzdem ist die Versuchung immer wieder gegeben. Bei Facebook kann man likes kaufen, die Werbung hierfür blinkt regelmäßig auf. Nervend!
    Ich bin überzeugt, wenn wir authentisch bleiben, wird der Blog besucht und gelesen, auch ohne sich zu verkaufen.

    Komisch, ich lese nur hin und wieder Blogberichte abseits vom wandern. Heute bin ich geradewegs in diesen Bericht gestolpert.
    Danke!

    1. „Komisch, ich lese nur hin und wieder Blogberichte abseits vom wandern. Heute bin ich geradewegs in diesen Bericht gestolpert.“

      Das Leben beruht eben auf Zufällen :-)
      Danke für deinen Kommentar.

  2. Interessante Ansichten. In irgendeiner Art und Weise will ja jeder seinen Blog bekannt machen (wenn man nur für sich schreiben würde, wäre der entsprechende Blog ja für die Öffentlichkeit nicht zugänglich). Und es gibt Mittel und Wege das sinnvoll zu machen. Das Erkaufen von Kommentaren (soll es irgendwo geben), Likes bei Facebook oder die teilweise merkwürdigen Spielchen bei Blogzug gehören wohl zu den Dingen, die ich nicht nachvollziehen kann. Selbst wenn die Zugriffszahlen steigen muss man sich und seinem Blog treu bleiben (oder neue/andere Wege gehen). Und wenn man mal nicht bloggt…die Stammleserschaft wird deswegen nicht fernbleiben, solange es noch im Rahmen des Möglichen ist, dass der brachliegende Blog weitergeführt wird (das habe ich selbst erleben dürfen),.
    Wenn man denkt, das Gastbeiträge zum Blog passen, dann ist es gut, wenn es aber ein privater Blog ist (wie dieser), der die Ansichten des Bloggers vertritt, sind Gastartikel wohl fehl am Platz,

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