Ride on Josephine …

Was fällt mir als Erstes ein, wenn ich den Namen „Josephine“ höre? Na klar … der Song „Ride on Josephine“ in der Version von Georg Thorogood.  Was man jetzt vielleicht nicht unbedingt wissen muss (aber schaden kann es auch nicht): Das Original stammt von Ellas Otha Bates. Besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bo Diddley. Bis vor wenigen Minuten wusste ich das auch nicht. Aber Lesen bildet.

(Neiiin, ich will nichts über Femen schreiben. Aber es nervt.)

Und was hat das alles mit der Femen-Nacktivistin Josephine Witt zu tun? Gottseidank nichts. Aber schon gar gar nichts. Und ich möchte, dass das so bleibt. Für immer und ewig. Ich will nicht bei der Nennung des Namens „Josephine“ an Frau Witt denken müssen. Sondern weiterhin an … siehe oben. Nur deshalb schreibe ich diesen Blog-Post. Damit es  weg ist.

(Neiiin, ich will nichts über Femen schreiben. Aber es muss raus.)

Frau Witt … das ist die, die am 25. Dezember 2013 in Gegenwart von Kardinal Meisner, den Altar im Kölner Dom bestiegen hat. Ganz alleine und mit politischer Botschaft: „Ich bin Gott“. Da kann die Dame Witt mal mächtig stolz auf sich sein.

(Neiiin, ich will nichts über Femen schreiben. Aber ich ersticke sonst.)

Neulich war Josephine im Menschen-Jahresrückblick 2013 bei Markus Lanz zu Gast. Mit Blümchen im Haar und züchtig.

War  r-i-c-h-t-i-g  nett.

Da hat die Frau Witt tatsächlich erzählt, wie sie und die anderen Femen für ihre „Auftritte“ trainieren. Ich habe mich gekringelt vor Lachen. Auch Lanz war nicht so ganz bei der Sache und vergaß, Josephine den präparierten Blumenstrauß zu überreichen.

(Neiiin, ich will nichts über Femen schreiben. Aber gleich gehts mir besser.)

Ein paar Tage später war Witt dann schon wieder bei „Lanz“. Diesmal nicht als Gast, sondern in ihrer Funktion als Nacktivistin. Mit noch so einer (Feme). Und ein Kerl war auch dabei. Der hatte ein Schild und war auch sonst einigermaßen normal. Die zwei  Femen-Damen hatten kein Schild. Warum auch? Das hätte eh keiner gelesen. Man hätte es auch gar nicht lesen können. Denn zum Lesen braucht man Zeit und Ruhe. Aber wenn da zwei hormonschwangere, mediengeile Mädels laut gröhlend auf der Bühne rumhüpfen und auf ihren blanken Brüsten eine Message präsentieren, dann … könnte einem glatt der Appetit vergehen. Aufs Lesen.

Ich gebe zu, ich habe mich geschämt – fremdgeschämt. Wegen den / der Femen. Wird mir nie wieder passieren. Ich schwöre.

(Neiiin, ich will nichts über Femen schreiben. Endlich … fast fertig.)

Ja, und jetzt hat Josephine den Altar im Kölner Dom bestiegen. Hoffentlich wars wenigstens geil. Ride on Josephine …

Fertig.

ein Kommentar

  1. Femen und das böse Omen.

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