Joni, Joe, der Fish-Cheer und die Blogsperrung

Jagstbrücke
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Samstagabend, 21:15. Ich sitze im Sofa und auf meinem „Lieblingssender“ läuft „Super-Talent“. Sheila, die Eidgenössin (vielleicht die Schwester von Beatrice Egli?), hat gerade einen schweißtreibenden Stangentanz dargeboten. Sheila’s Reibungshitze brachte die Metallstange, die Stangen der Nation  und die Jury zum Glühen. Doch ich, ich bleibe kühl … kein Gefühl … nur deine blauen Augen, die machen mich so sentimental … bla bla bla.

Die selbstgemachte, mikrowellenerhitzte Restpizza vom Mittag liegt mir im Magen. Und der 2.Gang, die Bockwurst vom Süd-Discounter, war definitiv keine gute Idee.

Meine Gedanken kreisen um Country Joe McDonald. Kreisen um den I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag. Kreisen um den F-I-S-H -Cheer der irgendwann zum F-U-C-K -Cheer mutierte. Kreisen um Joni Mitchell, die vor wenigen Tagen 70 Jahre alt wurde. Kreisen, kreisen, kreisen … um Woodstock. Kreisen um Joni’s Hymne „Woodstock“. Kreisen um Crosby, Stills, Nash & Young, die dieses Lied zu einem Hit machten.

Und worum geht es jetzt eigentlich genau im diesem Artikelchen, wenn ich mal fragen darf? Na ja, wenn ich ehrlich bin, dann gehts um die Sperrung meines Blogs am 30. 10. 2013. Genau, darum gehts. Ja gehts noch?

Die Sperrung meines Blog mit dem F-U-C-K -Cheer vom „I-Feel-Like-I’m-Fixin‘-to-Die“ -Rag von Country Joe McDonald in Verbindung zu bringen, dürfte nicht allzu schwer sein. Das ergibt sich quasi automatisch. Das hat was mit Emotion zu tun. Aber meine alte Liebe Joni Mitchell, die hat hier eigentlich nichts zu suchen. Aber sie wurde 70 …

Manchmal hat man es wirklich nicht leicht als Blogger, der ich mich auch nach über einem Jahr immer noch weigere zu sein. Manchmal stellt sich die Sinnfrage. Manchmal, aber nur manchmal, möchte ich schon mit dir … kreisch.

So, jetzt ist Schluss mit der ganzen unnötigen Dramatik. Genug in Szene gesetzt. Setzen … Rotwein.

Mein Blog wurde übrigens gesperrt wegen dem Link (oder wegen des Links? … der Dativ ist dem Geminitiv sein Tod ) auf die Web-Seite von „SpyBubble“ in meinem Artikelchen „Spyware: Hilfe, mein Handy wird fremdgesteuert“. Gibt uns das zu denken? Mir schon.

Aber schon seit Tagen ist alles wieder gut. Nur dieses Artikelchen, das musste jetzt noch sein. Ich hätte sonst nicht weiterbloggen können (was die Welt locker verkraften würde). Ich hatte mir selber Steine in den Weg gelegt, Hürden aufgebaut, Mauern hochgezogen … Mein Gott, Gunslinger, hör‘ auf. Schluss. Finito. Nastrovje.

Danke für meine Aufmerksamkeit ;-)

2 Antworten auf “Joni, Joe, der Fish-Cheer und die Blogsperrung”

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