Tara Air

Stella Deetjen in Nepal

Stella Deetjen in Nepal (Copyright: Back to Life e.V.)

Tara Air ist eine nepalesische Fluggesellschaft. Tara Air fliegt von Kathmandu aus Ziele in ganz Nepal an. Mit Tara Air fliegt auch Tara Stella Deetjen, der Stern von Benares (Varanasi), wenn sie ihre Projekte im nepalesischen Bundesland Karnali besucht. Und wenn man es ganz genau nimmt, dann fliegt sie in den Distrikt Mugu.

Mugu? Nie gehört? Ich auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Mugu zählt zu den ärmsten Gebieten dieser Welt. 55.000 Menschen leben dort in einer 3.500 km2 großen Bergregion unter mittelalterlichen Bedingungen. Stella Deetjen nennt sie „die vergessenen Menschen“.

Stella Deetjen war in der letzten Zeit relativ häufig im Fernsehen zu sehen. Ich sehe sie ganz gerne. Das liegt an ihrer charismatischen Ausstrahlung, glaube ich. Charisma, die Gnadengabe, das innere Leuchten. Mit diesem Pfund kann Stella Deetjen wuchern, keine Frage. Aber ich bin vorsichtig geworden, wenn ich Menschen mit Charisma begegne. Man nennt das Lebenserfahrung.

Gestern, den 30. August 2013, war Frau Deetjen im Frühstücksfernsehen des ZDF zu sehen. Um genau zu sein in der Sendung „Volle Kanne„. Diesmal redete sie auch über ihren Sohn, der sie anscheinend auf ihren Reisen begleitet. Der blondeste Inder der Welt, wie sie ihn selber nennt.

Gut, im Prinzip hat man nichts neues erfahren. Eigentlich erzählt sie immer das gleiche. Aber was soll sie auch sonst erzählen? Es ist, wie es ist. Und wenn es so ist, dann ist es gut. Was soll man da schon erzählen?

Und ich weiß noch immer nicht, wo Stella Deetjen wohnt. Denn darüber hat sie nichts erzählt. Warum eigentlich nicht? Gut, der Moderator hat sie auch nicht gefragt. Schade eigentlich. Ich hätte schon gerne gewußt, ob Frau Deetjen tatsächlich auf Ko Samui lebt und wohnt. Scheint ja wirklich ein großes Geheimnis zu sein.

Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht. Ja, manchmal mache ich mir Gedanken. Einfach so. Aus heiterem Himmel überkommt es mich und dann mache ich mir Gedanken: Man muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass von den Spendengeldern auch die 80 Mitarbeiter der verschiedenen Projekte, die Frau Deetjen ins Leben gerufen hat, bezahlt werden (müssen).

Und natürlich wird auch das Leben von Stella Deetjen und ihrem Sohn von diesen Spendengeldern finanziert. Niemand kann erwarten, dass Menschen, die den Ärmsten dieser Welt helfen, selber in Sack und Asche gehen. Und solange der Lebensstandard, der Aufwand, im Rahmen bleibt, geht das auch in Ordnung. Schließlich  ist ‚“Helfen“ in gewisser Weise auch ein Business und erfordert einen klaren Kopf und körperliche Fitness. So isses. Meine Meinung.

3 Kommentare

  1. Solche Hilfe ist richtig schwere Arbeit.

    1. Das ist wohl richtig. Aber als Chefin ihrer Organisation und Projektleiterin wird sie wohl die Möglichkeit haben „nach unten“ zu deligieren ;-)

  2. […] Stella Deetjen kochen? Tara Air Engel von Benares auf […]

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