Bartenstein im Überblick

Aller Anfang ist schwer und nach einer längeren Blog-Abstinenz weiß man gar nicht, was man schreiben soll. Auch wenn es einen in den Fingern juckt. Und dann lass ich neulich, dass bloggen eine spezielle Form von Exhibitionismus sei. Das gab mir den Rest.

Aller Anfang ist schwer. Noch schwerer ist es, sich selbst zu motivieren. Und es stellt sich die Frage nach dem Warum. Außerdem tut mein rechtes Knie weh und ein Backenzahn links oben ist heiß / kalt empfindlich. Soviel zum Thema „Bloggen ist Exhibitionismus“.

Bartenstein. Genau. Bartenstein. Es geht also um Bartenstein. Schon wieder Bartenstein. Auch beim Thema Bartenstein stellt sich die Frage nach dem Warum. In mehrfacher Hinsicht. Es wird mir nicht gelingen, das „Warum“ zu hinterfragen. Also lass‘ ich es und konzentriere mich auf das Wesentliche: Bartenstein.

Die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg hat einen wunderschönen denkmalpflegerischen Werteplan der Gesamtanlage Bartenstein (im Folgenden Kleinod genannt) erstellt. Da ist alles drin und dran was man sich nur wünschen kann. Insgesamt sind das 92 reich bebilderte Seiten, 92 Mal Bartenstein im Detail. Da bleibt kein Auge trocken und sogar der geheimnisvolle Gartenpavillon ist dort beschrieben. Sogar in Farbe. Schöner geht’s nümmer. Und das Allerschönste ist, es ist umsonst. Also kostenlos. Nur die Ladezeit, die hat es in sich – abwarten und Tee trinken.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Landesdenkmalamt Ba-Wü  noch jede Menge anderer denkmalpflegerischer Wertepläne im Portfolio hat.

Und dann flog neulich, beim Brunnenfest, einer über das Kuckucksnest. Allerdings war das schon im Jahre 2015 und im Morgengrauen. Aber das macht nichts, denn das ist das Schöne an Bartenstein, es hat sich in einem Jahr nicht wirklich was verändert. Und selbst wenn das Video hundert Jahre alt wäre …

Und auch dieses Youtube-Video vermittelt einen Eindruck von Bartenstein.

Und jetzt zu Facebook. Ja, muss halt auch manchmal sein. Da hat Jemand wirklich tolle Fotos vom Kleinod auf dieser Facebook-Seite eingestellt. Zum Reinlegen. Kann man sich das Selberfotografieren eigentlich sparen.

Und nochmal das Brunnenfest. Großer Andrang dieses Jahr berichtet das Bartrnstein.net.

Tja, Bartenstein. Irgendwie ein riesengroßer Spielplatz für Erwachsene. Oder sowas in der Art.

Gestern bei Illner

Schöne Aufarbeitung des Fehltritts von Chem Özdemir bei Maybrit Illner in der FAZ. Es gibt so unglaubliche Menschen auf dieser Welt. Und Chem Özdemir gehört eindeutig dazu. Manchmal stelle ich mir die Frage: Braucht Deutschland die Grünen (noch)? Und immer gebe ich mir selber die gleiche Antwort: Nein.

Zur Ehrenrettung von Özdemir könnte man vielleicht anführen, dass man es als Mann in einer Frauenpartei natürlich nicht leicht hat: Das grüne Frauenstatut.

Quo vadis Bartenstein

Wenn man an einem Samstagnachmittag durch die Innenstadt von Bartenstein in Hohenlohe bummelt, denkt man, es könnte mehr sein. Mehr Leben. Oder so. Andererseits ist es genau das, was den Reiz von Bartenstein (in Hohenlohe) ausmacht: Es ist nichts los. Und wenn nichts los ist, dann ist es meistens auch angenehm ruhig. In Bartenstein (in Hohenlohe) tuckert die Zeit im ersten Gang dahin. Sie hat keine Eile. Soweit, so gut.

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Hofgarten

Das obige Bild zeigt den Hofgarten. Es zeigt die schonungslose Wirklichkeit des Jahres 2016: Der Hofgarten, degradiert zur Kuhweide. The rise and fall of … Hofgarten. Was für ein Jammer. Zugegeben, es sind schöne Kühe, da kann man nicht meckern. Aber trotzdem.

Noch 1970 war das ganz anders. Da war der Hofgarten der ganze Stolz der Fürstin Klara, der Frau von Fürst Karl von und zu Bartenstein. Da war Leben, da gab es hier gepflegte Kieswege, Bänke und – Rosen. Und die Bevölkerung durfte Sonntags Klaras Rosen bewundern und nach erfolgter Bewunderung konnte man sich auf einer Bank ausruhen und ein Schwätzchen halten.

Ich könnte mir im Hofgarten einen Biergarten vorstellen. Ja, könnte ich. Sogar ohne größere Probleme. Und Sonntagmittag spielt die Blasmusik und die Bedienung mit dem prallen Mieder serviert Rostbraten vom Bartensteiner Weiderind.. Und am Abend dann spielt „Herr Stumpfes Zieh und Zupfkapelle“das Lied vom Bemberle.

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Hofgarten, Terrasse

Auch dieses obige Bild zeigt einen Teil des Hofgartens, der terrassenförmig nach oben steigt. Bis zur Kuhweide. Ich finde das jetzt gar nicht so schlimm. Dass da alles vor sich hingrautet. Ich weiß ja selber, wie mühsam es ist einen Garten zu pflegen. Vielleicht könnte man alternativ zu Sense oder Rasenmäher Schafe einsetzen. Ich glaube, Schafe vertragen sich ganz gut mit Kühen. Und es wäre endlich Leben in der Bude … määäh. Und am Sonntagnachmittag gäbe es alternativ zum Rostbraten einen Dorfsalat mit Schafskäse aus der Milch der bartensteinischen Hofgarten-Schafe.

Jetzt noch ein paar Bilder. Denn ein Bilder sagt mehr als tausend Worte. Und das war es dann mit Bartenstein. Vielleicht :-)

Gartentor
Gartentor mit Blattwerk
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Kunscht links hinten
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So pretty. Und so einsam.
Water of Love
Water of Love
Hört der Bauer keinen Ton, nimmt die Bäuerin Megaphon
Hört der Bauer keinen Ton, nimmt die Bäuerin Megaphon
Von der Leichtigkeit des Seins nach einem Stuhlgang
Von der Leichtigkeit des Seins nach einem Stuhlgang
Was soll man sagen
Was soll man sagen

Nachtrag: Dieser Blog-Post ist unvollständig. Ich wollte eigentlich noch viel mehr schreiben. Über Bartenstein und über meine Visionen. Ja, komisch, immer wenn ich mal wieder Bartenstein besuche, habe ich anschließend Visionen. Inzwischen bin ich schon soweit, dass ich vor und nach meinem Besuch in Bartenstein Visionen habe. Schlimm. Vielleicht sollte ich doch mal einen Arzt aufsuchen :-)