Middelhoff: Schlaflos im Knast

Man muss echt aufpassen, dass man nicht Middlehoff statt Middelhoff schreibt. Denn Thomas Middelhoff ist weder Engländer, noch ein Mann der Mitte wie man aufgrund seines vorderen Namensteils vielleicht vermuten könnte. Middelhoff  bezeichnet sich zwar selber gerne als “Amerikaner mit deutschem Pass”, wurde aber im Mai 1953 als Spross einer Unternehmerfamilie in Düsseldorf geboren.

Nicht nur im Arbeitsleben war Middelhoff sehr erfolgreich, seine Karriere eine Traumkarriere, ja ein leuchtendes Beispiel für nachfolgende Manager-Generationen, nein, auch sein Privatleben ist von Erfolg gekrönt: Middelhoff zeugte 3  Söhne und 2 Töchter. Wahnsinn, wer kann sich das heutzutage noch leisten. Mit 5 Kindern gilt man heute schnell als asozial, wird schief angeschaut und geschnitten.

Bis 2013 lebte das Ehepaar Middelhoff im Familienwohnsitz in Bielefeld. Dann zog es die Middelhoff’s in die Villa nach Saint-Tropez.

Und jetzt wurde bekannt, dass Thomas Middelhoff im Knast nicht in Ruhe schlafen konnte. Wie konnte das passieren? Wer hat da nicht aufgepasst? War es vielleicht Absicht, dass er alle 15 Minuten geweckt wurde? Womöglich sogar Folter?

Ein Mann wie Thomas Middelhoff, der vielleicht nicht ganz unbeteiligt war am Niedergang der KarstadtQuelle AG (später Arcandor), der vermutlich tausende Arbeitnehmer ihres Arbeitsplatzes, ihres sozialen Status und in Folge davon auch ihres Schlafes beraubt hat, dieser Mann kann im Knast nicht ruhig schlafen? Es ist klar, dass die Grünen / B90 sofort Witterung aufnehmen und schreien: Menschenrechtsverletzung!!! Oder etwa nicht?

Also für mich ist das nicht klar. Ich wundere mich schon sehr. Haben die Grünen / B90 vielleicht vergessen, wer Thomas Middelhof war / ist? Das würde mich nicht wundern, denn die Grünen / B90 haben schon so manches vergessen, bzw. verdrängt. Aber das ist in der Politik nicht ganz unüblich.

Ich glaube, dass Middelhof’s Schlafstörungen ganz einfach etwas mit später Einsicht zu tun haben. Ich glaube, dass Middelhoff schon länger nicht mehr richtig schlafen kann. Denn welcher normale Mensch könnte noch ruhig schlafen, wenn er tausende Arbeitnehmer ihres Arbeitsplatzes, ihres sozialen Status und in Folge davon auch ihres Schlafes beraubt hat?

Hintergrund: Der Absturz im Handelsblatt; Middelhoff goes China im Stern und die Biographie von “Big T” in der Wirtschaftswoche.

Ein Smoothie ist ein Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten, und ein Bier ist ein Bier

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Und es ward Licht.

Ich hatte ein paar Tage nicht bei Rivva.de vorbeigeschaut. Habe mir eine Art Diät auferlegt. Hatte festgestellt, dass Rivva so eine Art sich selbst am Leben erhaltendes System ist, ein Sonnensystem mit vielen Planeten, deren Umlaufbahnen sich teilweise überschneiden. Und irgendwie ist es auch wie 7 Tage Fast-Food.

Es war ein Fehler! Denn fast hätte ich ihn verpasst, diesen Artikel auf einer mir bis dato unbekannten Web-Seite. Es ist Satire vom Feinsten. Und ich liebe Satire, noch mehr als diesen neumodischen Scheiß den man Smoothies nennt. Doch heute morgen beim Kaffee im angenehm temperierten Wohnzimmer (hinter mir die eiche-rustikale Wohnwand) geschah es: Ein Blitz traf mich, ich schloss geblendet die Augen … Dann dieser Artikel auf INDYVEGAN – Schluckbeschwerden.

Je länger ich las umso breiter wurde mein Grinsen und ich dachte so bei mir: Mein Gott, was veganes Essen alles bewirken kann, unglaublich. Und hatte ich seither schon noch nie den Drang verspürt zum Veganismus zu konvertieren, so wurde ich durch diesen Artikel in meiner ablehnenden Haltung mehr als bestätigt.

Also worum geht es eigentlich? Es geht um virale Werbung. Das ist ein neues Wort für Mund-zu-Mund-Propaganda und spart den Werbetreibenden eine Menge Geld, weil die Internet-Herdentiere ihrem Trieb folgend alle in die gleiche Richtung laufen und jedem der vorbeikommt erzählen, wie toll die neuen Smoothies von True Fruits sind.

Blöd nur, dass einige dieser lockeren Werbesprüche von True Fruits nach Meinung von INDYVEGAN diskriminierend, rassistisch, sexistisch – also die volle Palette des heutzutage gängigen Gender-Wahnsinns – sind.

Ja, und so macht INDYVEGAN (sollte ich mir den Namen merken?) also virale Werbung für True Fruits, True Fruits macht virable Werbung für INDYVEGAN, das Internet macht Werbung für sich selber und Karl der Knecht vögelt die Magd. Und das, das ist das beste was man nach Lesen dieses Artikels tun kann.

Feminismus: Wenn die Gondeln Trauer tragen

Dass man mit Feminismus allein keinen Staat machen kann, sieht man schon daran, dass es keine reinrassig feministische Partei in Deutschland gibt. Mir ist jedenfalls keine bekannt. Wie es in anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht. Aber das ist mir auch so egal wie der berühmte Sack Reis in der Nähe von Peking.

Dass Feminismus jedoch als Geschäftsmodell mehr oder weniger gut funktioniert, sieht man an Alice Schwarzer und Anne Wizorek.

Bei A. Schwarzer funktioniert es hervorragend. Die humorvoll satirische Frauenzeitschrift EMMA wird gerne gelesen und wenn mal der Absatz der EMMA für ein komfortables Leben und einen Besuch in der Schweiz nicht ausreicht, wird ein Buch geschrieben. Wenn es sein muss sogar mit Ursula von der Leyen als Co-Author. Oder Frau Schwarzer breitet sich in Talk-Shows aus. Ich mag A. Schwarzer nicht mehr. Vielleicht mochte ich sie noch nie. Ich will Alice Schwarzer nicht mehr in meinem Fernseher haben.  NIE WIEDER !!!

A. Wizorek, die damals beim Jauch in der After-#Aufschrei-Talkrunde den durchaus faszinierenden Satz “Wir sind nicht von den Bäumen gestiegen um nichts zu bewirken” aus ihrem Mund purzeln ließ, befindet sich noch am Anfang einer steilen Karriere, die ihr irgendwann hoffentlich auch ein komfortables Leben ermöglichen wird. Nachdem der erste #Aufschrei immerhin mit einem Grimme-Award vergoldet wurde und somit ein Schritt in die richtige Richtung hin zu einem komfortablen Leben war …

Also ehrlich, mich regt so was auf. Wenn Leute für etwas belohnt und geehrt werden, was sich im Nachhinein als … Schritt in die richtige Richtung hin zu einem komfortablen Leben herausstellt … Ja doch, ich finde das ungerecht. Aber die Welt ist so. Und Frauen sind auch nicht besser als Männer, nur die Methoden sind anders. Wie sollten sie auch, schließlich wurden beide, Mann und Frau, vom Planeten Erde sozialisiert. Und es war nicht einfach. Damals, als der Neanderthal-Man seine Augen öffnete und es Licht wurde in seiner Birne …

Es reicht für heute. Wünschen wir allen Feministen – auch denen die es noch werden wollen – viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. Glück auf und weiter so. Deutschland (sorry wenn ich das so betone) braucht Frauen mit Humor, Frauen mit Witz und Ironie, Frauen mit Feingefühl und Empathie. Deutschland braucht Frauen wie A. Schwarzer und A. Wizorek. Genau.

Von der Magie der Wurst

Wieder mal keine Ahnung über was ich bloggen könnte. So viele Ideen im Kopf aber keine Lust. Artet doch immer auch in Arbeit aus.

Über die Bockwurst könnte ich bloggen, über die Kaufland-Bockwurst. Sie ist billig und schmeckt auch nicht gerade sensationell, aber mit viel Senf lässt sie sich ertragen. Die Bockwurst wird in der Semmel gereicht und kostet 1 Euro. Kann eigentlich nichts gescheites sein, aber in dem Fall macht es wohl die Masse. Der tägliche Durchsatz dürfte enorm sein. Ein Pappbecher Cola kostet ebenfalls 1 Euro und schmeckt wie Cola eben schmeckt. Ich weigere mich standhaft Cola-Light zu trinken. Habe es mal probiert und es schmeckt wie eingeschlafene Käsfüße. Im Magen vermischen sich die Bockwurst, der Senf, die Semmel und das Cola zu einer brisanten Melange mit einem enormen Rülps-Potenzial.

So banal diese Kaufland-Bockwurst auch sein mag, so wohnt ihr doch eine unglaubliche Magie inne. Ich rieche die Wurst meilenweit gegen den Wind und sofort läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich komme nicht dran vorbei, no way out. Ich streife durch die Regale und denke ständig an die Bockwurst.

Heute ist mir aufgefallen, dass die Kondome an der Kasse verschwunden sind. Nicht dass ich Bedarf gehabt hätte, aber bis vor kurzem hing da immer ein 3er-Pack für alle Fälle. Vor ein oder zwei Jahren hatten die sogar bei den Kosmetik-Artikeln eine ganze Kondom-Wand. Zwei Quadratmeter voll mit Lümmeltüten in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Unglaublich. Sogar “London feucht” war im Sortiment. Vor zig Jahren hatte ich mal die glorreiche Idee, “London feucht” in der Apotheke zu kaufen. Der Apotheker schaute mich über den Goldrand seiner Brille hinweg streng an und brabbelte unverständliche Worte vor sich hin. Er schien eine Abneigung gegen Menschen zu haben die Kondome verwenden. Ich habe dann nur noch Nasentropfen und Zahnschmerz-Tabletten bei ihm gekauft.

Doch zurück zur Bockwurst. Ich bin stolz auf mich! Heute habe ich nämlich die Magie der Bockwurst überwunden. Heute war ich im Kebab-Haus nebenan und der Döner-Kebab war sowas von lecker, zum reinsetzen. Bekam dann auch eine Stempelkarte mit 10 Feldern. Sind alle Felder gestempelt, gibt es einen Döner gratis. Endlich wieder ein Motivationsschub in meinem Leben. Allerdings kostet der Döner 4 Euro. Aber umsonst ist der Tod – und der kostet das Leben.

Gewerkschaft: Männer arbeiten 30% länger als Frauen – im Durchschnitt

Gunslinger:

Männer arbeiten im Schnitt 30% länger als Frauen. Die Hans-Böckler-Stiftung präsentiert in ihrem Bericht interessante Zahlen, die das Gedöns um den EqualPayDay und den sogenannten GenderGap in einem anderen Licht erscheinen lassen. Lesenswerter Artikel der zudem noch durch die Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld bestätigt wird. Gibt es keine Studie oder Statistik zum Thema “Krankheitstage der Gender”? Wäre bestimmt mehr als interessant.

Ursprünglich veröffentlicht auf ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science:

Da schau her!

Ausgerechnet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftseigenen Hans-Böckler-Stiftung hat einen Bericht veröffentlicht, der die Realität der Erwerbstätigen in Deutschland abbildet und geeignet ist, Mythen wie dem Gender Pay Gap, das von einer Schar Gläubiger nach wie vor in öffentlichen Andachten gepredigt wird, den Garaus zu machen.

Hat man sich bei der Hans-Böckler-Stiftung am Ende daran erinnert, dass die Mehrzahl der Gewerkschaftsmitglieder männlich ist?

Der WSI-Report ist überschrieben mit “Gender News: Große Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern”.

Die großen Unterschiede addieren sich zu dem im Titel genannten Ergebnis: Männer arbeiten im Durchschnitt 30% länger als Frauen. Die wöchentliche Arbeitszeit für Männer beträgt im Durchschnitt 39,6 Stunden, die von Frauen im Durchschnitt 30,3 Stunden. [Beim WSI hat man es vorgezogen, die Pressemeldung aus der Sicht von Frauen aufzuziehen, was dazu führt, dass sich die Prozentuierungsbasis ändert, und Frauen um 23% weniger arbeiten als Männer. So ganz kann man…

Original ansehen noch 412 Wörter

Erklär mal: Diskursethik

Ein Wort das ich bisher nicht kannte. Und so wie es aussieht, werde ich es auch schnell wieder vergessen. Nachdem Studium eines ellenlangen Artikels zum Stichwort “Diskursethik” in der Wikipedia, hatte ich das Bedürfnis mich ob der schweren Kost zu erleichtern. Das ist mir leider nur teilweise gelungen und ich weiß noch immer nicht so richtig was man unter “Diskursethik” denn nun versteht. Einen weiteren Hinweis fand ich dann hier und hier.

Ich will ja nicht meckern, aber manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte und ein gelungenes Beispiel aus der Praxis wäre auch nicht zu verachten. Es scheint sich wohl um ein filosofisches Problem zu handeln und gehört wohl in die gleiche Kategorie wie “politisch korrekt” – also überflüssig.

Soll ich diesen Text jetzt wirklich publizieren, wie das immer so hochtrabend heißt? Ja, warum nicht. Habe schon schlimmeres gelesen. Nicht nur von mir.

 

DSDS schauen – Gnade!

Immer wenn ich mal wieder DSDS schauen darf – und das kommt zur Zeit leider häufiger vor – entwickle ich im Laufe der Sendung eine mittelschwere Abneigung gegenüber Frauen. Und nicht nur das, selbst die von manchen potentiellen weiblichen deutschen Superstar-Anwärterin bereitwillig zur Schau gestellten Möpse erzeugen in mir ein ungutes Gefühl. Das war nicht immer so. Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich habe den Eindruck, dass einige der potentiellen weiblichen deutschen Superstar-Anwärterinnen wirklich alles tun würden um … ja um was eigentlich? Um was geht es eigentlich? Ja, keine Ahnung. Woher soll ich das wissen. Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe und dürfte DSDS eigentlich gar nicht schauen. Also was soll ich mir Gedanken machen über diesen Scheiß. Aber eines weiß ich: Hier wird dem deutschen Feminismus teilweise schwerer Schaden zugefügt. Was Alice Schwarzer noch nicht geschafft hat, wird bei DSDS quasi beiläufig gleich mit erledigt. Eigentlich ein Grund zur Freude. Think positiv.

Was natürlich schade ist, ist, dass die wirklich guten Stimmen – und die gibt es tatsächlich bei DSDS – im Geklüngel  der diversen Zicken-Gangs untergehen. Ja, das ist schade. Aber da ich nicht mehr zur Zielgruppe von DSDS gehöre, kann mir auch das egal sein. Das Alter hat seine Vorteile: Je älter, desto egal.

Aufgefischt: Masern, LeFloid, Putin, Gender, Shades of Grey, Panzer und all about Samsung

IMG_0018_WebBei einem Roman sei der erste Satz entscheidend, sagt man. Wenn der Schreiberling das geschafft hat, ist er über den Berg – sagt man.

Geschafft! Dann kann ich jetzt loslegen mit den Links, die ich heute aufgefischt habe.

Da war als erstes der “Christian Buggischs Blog” mit dem sehr lesenswerten Artikel “Das Impfen und das Internet” (zum Artikel). Thema des Artikels: Masern, Impfen, Impfgegner und die zunehmende “Verblödung” der Verkomplizierungs-Maschine Internet.

Durch einen Kommentar zu obigem Artikel wurde ich mit der Nase auf sogenannte Masern-Parties gestoßen.  Was die Wikipedia dazu sagt, kann man hier nachlesen. Mir fehlen die Worte. Wie blöd kann man eigentlich sein? Und sich dabei auch noch toll fühlen. Unglaublich.

LeFloid, gutverdienender YouTube-Hampelmann mit drei Millionen Abonnenten, verbreitet eine Falschmeldung über Putin und 9/11 und wird – zurecht – vom Bild-Blog auseinander genommen (zum Artikel). Auch ein YouTuber sollte nicht einfach jeden Blödsinn nachplappern nur weil es gerade passt. Aber vielleicht ist die Aufregung auch umsonst, weil den LeFloid eh keiner ernst nimmt. Aber ein G’schmäckle bleibt trotzdem.

Immer wieder lesenswert ist natürlich “Danisch.de”. Zum Beispiel mit dem Artikel “Baldiges Ende von Gender- und Queer-Ideologie?” (zum Artikel).

Der BDSM-Schinken “Fifty Shades of Grey” ist gerade der Renner all over the World. Was liegt da näher, als eine Statistik von Porn-Hub zum rasanten Anstieg von Suchbegriffen im Porno-Portal mit BDSM-Hintergrund. Gefunden habe ich diese Statistiken auf dem Blog “Alles Evolution” (zum Artikel). Übrigens ein lesenswerter Blog, wenn man sich für Gender, Feminismus und dem derzeit tobenden Geschlechterkampf interessiert.

In die gleiche Richtung wie “Alles Evolution”, geht der Blog “Man Tau” mit dem Artikel “Merseburger Zaubersprüche – Der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß als Erzieher” (zum Artikel). Übrigens auch ein lesenswerter Blog, wenn man sich für Gender, Feminismus und dem derzeit tobenden Geschlechterkampf interessiert.

Und dann war da noch die Sache mit den Panzern. Unter anderem die Süddeutsche berichten über neue Erkenntnisse zum Thema Bundeswehr in dem Artikel “Mehr Panzer für die Bundeswehr” (zum Artikel).
In einem Deutschland mit einer zutiefst pazifistischen Grundhaltung sind Panzer für viele Menschen ein Anachronismus. Aber das Problem ist, dass das der übrigen Welt relativ egal ist. Alternativ zu mehr Panzer für alle, könnte man Deutschland auch mit Millionen Lichterketten hochrüsten. Vielleicht würde dann so manchem ein Licht aufgehen. Was ich nicht glaube. Außer es würde auf Facebook gepostet.

Und zum Schluss noch der für mich am meisten uninteressanteste Artikel. Gefunden auf dem Blog “all about Samsung”. Und der Artikel heißt dann auch noch “Samsung Galaxy S6 zeigt sich hinter Luftpolsterfolie” (zum Artikel).
Ich weiß immer gar nicht so recht, ob ich solche Meldungen lustig finden soll oder nicht. Interessant sind sie für mich jedenfalls nicht. Weil … isch ‘abe bereits ein Händy. Und eine Kaffee-Maschine in Ideal-Standard-Ausführung.  Und, und, und …

Das Internet – Dead End Street

IMG_0030Manchmal plagt mich ein Gedanke und droht mich zu erdrücken wie ein Alp. Ich krieg dann keine Luft und klingle nach der Krankenschwester: “Schwester Arzu, Hilfe.” Aber da kommt niemand??? Hallo??? Habe ich meine Beiträge nicht bezahlt???

Doch es kommt noch besser. Manchmal, morgens beim Zähneputzen, der gleiche Gedanke wieder. Ich erstarre zur Salzsäule wie Lot’s Weib in der Bibel, bzw. in der Wüste. Das Wasser im Zahnputzbecher – ein Eisklumpen. Hätte ich Whiskey im Bad, könnte ich mir einen gönnen. Gönnen, ja.

Doch das Schlimmste überhaupt – der Wostcase an sich, der Super-Gau – ist, dass es mich manchmal auch während der Fahrt in die Arbeit packt. Dass da dieser Gedanke ist. Dieser Alp, ja, das Alphorn. Ein tiefer vibrierender Ton, der mir den Magen umdreht.

Also um es kurz zu machen: Manchmal denke ich, das Internet ist schädlich für die Menschheit. Unglaublich, oder?

Twitter! Wirklich? Gähn.

HNI_0023Hach ja, Twitter. Gibt’s nicht mal bald was neues? Was wirklich gutes? So ‘ne richtige Diskussionsplattform? Ein Forum Romanum, das diesen Namen auch verdient? Man kann es ja schon nicht mehr hören: Twitter. Wenn ich das schon höre: Twitter. Mein Gott … Twitter.

Manche Leute haben wirklich nichts besseres zu tun als sich gegenseitig 140 Zeichen an den Kopf zu werfen. Und das Schlimme dabei ist ja, dass die sich auch noch für wichtig halten; dass die glauben, es wäre wichtig, was da so durch den Äther rauscht … 138, 139, 140 … angekommen. Ja, wahrscheinlich ist es auch wichtig. Nicht für die Welt, nein, aber für den Absender der 140 Zeichen. Sonst würde der ja nicht …
Andererseits ist es vielleicht wirklich besser, wenn man seine Flatulenzen raus lässt, anstatt daran zu ersticken. Oder – noch schlimmer – zu platzen. Was für eine Sauerei. Ein Fall für den Tatort-Reiniger.

Ja, Twitter also. Für mich kein Thema. Einfach abschalten. Brauch ich nicht, will ich nicht, bringt mir nichts, macht mich nicht glücklich.

Das Problem ist: Man darf Twitter nicht ernst nehmen, weil es dafür nicht gemacht wurde. Aber leider wird Twitter ernst genommen.
Das Problem ist: Twitter ist im Grunde unbedeutend, weil es nicht gemacht wurde um bedeutend zu sein. Aber leider …
Das Tolle ist: Werbung auf Twitter. Finde ich gaaanz toll. Mindestens so toll wie Twitter.

Der Gideon Böss hat einen recht lesenswerten Artikel über Twitter geschrieben (zum Artikel in der Welt). Ich habe den zwar gelesen, aber schon wieder vergessen. Macht aber nichts. Es ging nur um ??? … Twitter … genau. Twitter.

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