Gender: Humboldt Uni, doktrinäre Auswüchse und wie der Norweger Harald Eia die Gender-Theorie zerlegte

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Was wollte ich sagen? Achja …

Es würde mir inzwischen echt etwas fehlen, wenn ich nicht täglich “lustiges” aus der sogenannten Genderforschung in den Online-Medien lesen könnte. Aber noch herrscht kein Mangel. Oder um es mal so zu formulieren: “Gender – immer eine gute Suppe”.

In der “Welt” erschien gestern ein Artikel mit dem Titel “Wie der Genderwahn deutsche Studenten tyrannisiert” (zum Artikel).  Studenten der Berliner Humboldt-Uni haben sich den Songtext “Einmal um die Welt” des Rappers Cro vorgenommen. Eigentlich nichts anderes als eine moderne Schnulze, aber die gender-durchtränkten Studenten der HU entdeckten in dem Songtext jede Menge Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Homophobie. Tja, wenn man sonst nichts zu hat …

Mal nebenbei bemerkt, ich finde es gut, was die da machen. Je mehr Gender-Schwachsinn produziert wird, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es bald vorbei ist damit.

Und jetzt noch drei ganz wunderbare Videos. Sie zeigen, wie der norwegische Soziologe und Komiker Harald Eia in der Sendereihe “Gehirnwäsche” des öffentlich-rechtlichen Senders NRK aus dem Jahre 2010, die Gender-Theorien und die sogenannte Gender-Forschung in ihre Einzelteile zerlegt. Es gab daraufhin in Norwegen eine heftige Diskussion über Sinn und Unsinn der Gender-Forschung. Als Folge davon wurde Ende 2011 das Nordic Genderinstitut NIKK geschlossen. Noch 2008 hatte es für vier Jahre 7,6 Mio.€ Subvention erhalten. Im “Kurier” (A) werden die Videos textlich zusammengefasst und nacherzählt  (zum Artikel).

Teil 1

Teil 2

Teil 3

 

Gleichstellung: Von der positiven Diskriminierung der Bauarbeiter

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Gleich Stellung beziehen …

Neulich ist mir der Gleichstellungs-Atlas vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in die Hände gefallen. Natürlich nicht einfach so – nein. Es gab einen Anlass, um nicht zu sagen einen Anlasser. Eine Frau natürlich. Das war ja klar, oder? Was sonst könnte einen Mann dazu bringen, sich mit dem Gleichstellungs-Atlas zu beschäftigen als eine Frau. Sie heißt Jutta Allmendinger und ich sah sie in einem Magazin. Nein, nicht im Playboy. Den lese ich sowieso nicht. Zu teuer. Ich sah Jutta Allmendinger im Polit-Magazin “Kontraste”. Im Mittelteil der Sendung, im Centerfold. Mit sehr hoch erhobenem Kopf und schwingendem Rock schwebte sie eine geschwungene Treppe herab – leichtfüßig, elegant, selbstbewusst.

Frau Allmendinger redete dann über Eizellen und Gleichstellung(en). Mein Interesse stieg ins Unermessliche. Aber es ging nur um Social Freezing und es war auch kein Vollmond. Es sei toll. Frauen müssten nun nicht mehr auf irgendwelche Quoten-Regelungen hoffen. Frauen könnten jetzt endlich sofort und Vollzeit in die Arbeitswelt einsteigen und Karriere machen. Kinder? – Später. Vielleicht.

Gebannt hing ich an Jutta Allmendingers Lippen und lauschte aufmerksam. Und durch ihre großen rehbraunen Augen hindurch sah ich direkt in ihre Seele. Und sah individuelle Schönheit und – Feminismus. Nicht unbedingt ein Widerspruch. Trotzdem ließ mein Interesse deutlich nach.

Aber Scherz beiseite. Ich habe dann einfach mal nach “Gleichstellung Statistik Bauarbeiter” gegoogelt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ja, und dann stieß ich auf den Gleichstellungs-Atlas von 2012 / 2013 (Link zum Atlas).

Ich zitiere mal aus der Einleitung weil mir da gerade ein pikantes Detail aufgefallen ist:

... Frauen finden sich seltener in Führungspositionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, sie werden schlechter bezahlt, arbeiten häufiger in Teilzeit und leisten den Löwenanteil an Sorgearbeit. Gleichzeitig ergreifen Männer Berufe wie Erzieher und Grundschullehrer seltener und haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung als Frauen. ...

Hä? Was hat die Lebenserwartung von Männern in der Einleitung dieser Publikation zu suchen. Was soll mir das sagen? Dass Frauen die besseren Arbeitskräfte sind, weil sie länger leben? Aber egal …

Meine Suche nach einer Gleichstellungs-Statistik von Bauarbeitern in Deutschland im Gleichstellungs-Atlas war leider erfolglos. Welch bittere Pille. Aber ich gebe zu, ich hatte es auch nicht erwartet. Stattdessen findet man dort sehr schöne Grafiken über die Partizipation (Teilhabe) von Frauen in den folgenden üblichen Berufen:

  • Mandate von Frauen in den Landesparlamenten
  • Mandate von Frauen in den Kreistagen der Landkreise und den Gemeinderäten der Stadtkreise bzw. kreisfreien Städte
  • Regierungschefinnen/Regierungschefs, Ministerinnen/Minister bzw. Senatorinnen/Senatoren in den Ländern
  • Staatssekretärinnen/-sekretäre, Staatsrätinnen/-räte, Ministerialdirektorinnen/-direktoren in den Ländern
  • Verwaltungsspitzen in den Landkreisen und Stadtkreisen bzw. kreisfreien Städten in den Flächenländern sowie in den Bezirken der Stadtstaaten
  • Führungspositionen in den obersten Landesbehörden
  • Hochschulprofessuren
  • Juniorprofessuren
  • Führungspositionen in der Privatwirtschaft, oberste Ebene
  • Führungspositionen in der Privatwirtschaft, zweite Ebene

Ich weiß jetzt, dass ich die Sache mit der Gleichstellung grundlegend falsch verstanden habe. Denn eigentlich geht es gar nicht um Gleichstellung und gleichen Lohn für gleiche Arbeit in den üblichen Berufen. Alles nur bla … Nein, es geht bei der Gleichstellung von Frauen um die Teilhabe an der Macht. Und um nix anderes. Die Erkenntnis ist wahrscheinlich so neu auch nicht.

Genau so steht es auch in aller Deutlichkeit im Gleichstellungs-Atlas:

Einer der am häufigsten in der Öffentlichkeit verwendeten Gradmesse für die Gleichstellung ist die Repräsentanz von Frauen und Männern in Führungspositionen und Entscheidungsfunktionen. Dies gilt für die Mitwirkung am Entscheidungsprozess auf allen Ebenen des politischen,wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens.

Ja, ich glaube das sollte man ruhig mal ein bisschen länger auf sich einwirken lassen. Weil es so schön ist. Und weil Macht sexy macht.

Und was hat das jetzt alles mit der Überschrift von diesem Blog-Post zu tun? Ganz einfach. Von positiver Diskriminierung (man muss es sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen) im Zusammenhang mit Gleichstellung spricht man, wenn

  • eine Frau eingestellt wird, obwohl ein Mann die bessere Qualifikation hat
  • ein Mann eingestellt wird, obwohl eine Frau die bessere Qualifikation hat (kommt eher selten vor)

Die Bauarbeiter haben Glück. Sie müssen nicht befürchten positiv diskriminiert zu werden. Obwohl ich es durchaus reizvoll fände … im Sommer bei 30 Grad … mit nacktem Oberkörper … schwitzend und mit Flasch’ Bier in der Hand … eine Bauarbeiterin. Irgendwo in Deutschland.

Genderliches: Sag Profx. zu mir, mein(x) Liebx

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Baustelle in Öl und Pastell.

Eine Professorin für Gender-Studies und Sprachanalyse an der Humboldt Universität in Berlin möchte geschlechtsneutral angesprochen werden. Sie fühle sich weder als Frau noch als Mann. Deshalb hat das Professor einen Vorschlag erarbeitet: Sie möchte in E-Mails nur noch mit “Sehr geehrtx Profx. …” angesprochen werden (zum Artikel in der FAZ).

Das finde ich verwunderlich. Denn so gut wie alle der circa 200 Professuren für Gender-Studies sind von Frauen besetzt. Damit erübrigt sich dann auch die Frage nach dem tatsächlichen Geschlecht dieses angeblichen Neutrums. Es kann nur eine Frau sein!

Um das Problem ein für allemal zu lösen, wäre mein Vorschlag: Schafft diesen Lehrstuhl ab. Das spart dem Steuerzahler Geld und Nerven. Und wie man sieht, wird eh nur Blödsinn produziert.

Ist es eigentlich das Ziel dieser Gender-Spinnerei die deutsche Sprache zu verhunzen? Und das auch noch gut bezahlt vom Steuerzahler. Es scheint so.

***

Scharfe Kritik von katholischer Seite bezüglich Gender. Ich habe es zwar nicht so mit Bischöfen, aber trotzdem spricht mir Bischof Voderholzer (Regensburg) aus der Seele (zum Artikel auf kath.net):

Es sei ein “verhängnisvoller Irrtum”, das Geschlecht eines Menschen als “beliebiges und frei wählbares Kulturgut zu betrachten”, sagte Voderholzer am Freitag bei einem Internationalen Kongress über “Liebe, Leib und Leidenschaft” vor mehr als 200 Zuhörern in der Katholischen Universität in Eichstätt. Schon der Alternativbegriff “Gender” sei an sich ein “vergiftetes Wort”, das außerhalb der wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht salonfähig gemacht werden solle.

Da bin ich voll beim Bischof. Auch wenn das purer Biologismus ist, was der Herr Bischof da von sich gibt.

Neues vom Gender: Binnen-I und schlechtere Noten

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Ja was fällt mir dazu ein? Nix

Die Kronen Zeitung (A) vermeldet das endgültige Aus für das feministische Binnen-I. Das Normungsinstitut “Austrian Standards” wird den geschlechtersensiblen Umgang mit Sprache” auch künftig nicht per ÖNORM regeln.Es sei kein Konsens erzielbar, erklärte Institutsdirektorin Elisabeth Stampfl-Blaha in einem Interview.

Namhafte Experten hatten in einem offenen Brief  die Rückkehr zur Normalität gefordert. Ebenso hatten zahlreiche prominente Frauen für die Beibehaltung der bisherigen Sprachregelung plädiert. Alpenrocker Gabalier hatte die Debatte zusätzlich angeheizt und beim Formel-1 Rennen in Spielberg die österreichische Nationalhymne in der alten Version gesungen (ohne “Töchter” )

Was das Binnen-I mit Frauenrechten zu tun hat, war mir noch nie klar. Aber ich verstehe auch nicht warum man in D im Binnenland Windräder in die Landschaft stellt.

Zum (Artikel in der Kronen Zeitung) und zum Gunslinger sein Geschreibe über (Hymnen und Hymen).

Andererseits wird die Gender-Schreibweise an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts in Wien zur Pflicht erklärt. Wer sich weigert zum Beispiel das Binnen-I zu verwenden, muss mit Abzügen in der B-Note rechnen. Bis zu 10 von 100 Punkten sollen abgezogen werden.

Eine verschärfte Form wird bereits an den Pädagogische Hochschulen in Austria praktiziert: Studenten, die sich weigern, z.B. das sogenannte „Binnen-I“ zu verwenden, dürfen ihre Arbeiten gar nicht erst einreichen.

Wie nennt man sowas eigentlich? Das nennt man Gender-Diktatur. Meine Meinung. Irgendwie reicht es langsam. Und solange es keine landesweite Regelung gibt, sollte man diesen extrem Genderisten auf die Finger klopfen – mit dem Binnen-I in groß.

Zum (Artikel in Unser Tirol)

Dein Blog läuft nicht rund? Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen …

… und der Olymp ist vollgekotzt. So lautet das vollständige Zitat.

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Unknown Flying Object – It came out of the sky

Der Webmaster Friaday hat wieder eine Frage gestellt und als höflicher Mensch versuche ich darauf zu antworten – wenn ich schon mal hier bin. Die Frage lautet:

Was tun, wenn der Blog nicht läuft? (Blogkrise)

Ich sag mal so: Genauso wie Twitter wird auch das Bloggen überbewertet. Und es ist nicht schlimm, wenn man mal Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate aussetzt. Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Und so eine Blogkrise kann ja auch durchaus kreativ genutzt werden. Zwei Wochen in ein Kloster oder auf eine einsame Alm (natürlich ohne Sennerin) – es gibt so viele Möglichkeiten.

Ich sag mal so: Man darf nicht erwarten, dass das, was man in seinem Blog zum Besten gibt, andere Menschen auch wirklich interessiert. Man sollte sich also selbst nicht so wichtig nehmen. Aber das ist natürlich auch ein Widerspruch in sich, denn als Blogger dürstet man doch nach Aufmerksamkeit und Anerkennung (Likes). Sonst würde man ja nicht bloggen. Oder? Es bleibt schwierig.

Also mein Rat, wenn es mal wieder nicht rund läuft: Nehmt euch nicht so wichtig und übt euch in Demut. Mit dieser Einstellung lässt sich auch die schlimmste Blog-Krise locker überstehen.

Anmerkung: Mein Tipp gilt selbstverständlich nur für die rein privaten Blogs. Für die, deren Existenz vom Bloggen abhängt (solls ja geben) weiß ich leider keinen Rat.